Bereist Länder:  Myanmar

Gefahrene km:   34619

 

Heute ist es also so weit, ich verlasse nach über 4 Monaten den Subkontinent. Indien und Nepal liegen jetzt hinter mir, heute geht es nach Myanmar und damit nach Südostasien. Jenny, Brain, Oliver und ich treffen uns wie verabredet um 07:00 Uhr zum Frühstück. Danach werden die Formalitäten erledigt, alles sehr schnell und unbürokratisch. Anna und Everisto sind mit ihrem großen IVECO Truck schon vor bis zur letzten Grenzstation, gefolgt von Manuel und seiner Hündin Chucky mit seinem Ford Transit. Brian, Jenny und ich folgen etwa 30 Minuten später, Oliver will noch auf die 4 Italiener warten, die sind bisher noch nicht aufgetaucht. Eigentlich wollten wir uns alle um 08:30 Uhr hier treffen, keine Ahnung was sie aufgehalten hat. Damals wussten wir noch nicht was man so in Italien unter Pünktlichkeit versteht.

Am letzten Schlagbaum von Indien werden wir dann von einem kleinen, etwas gut genährten und immer lächelnden Mann der eine Zielflagge in der Hand hält begrüßt. Er stellt sich als Mister Lyn von der Osuga Myanmar Travel Agency vor. Die nächsten 11 Tage sind wir dann in seiner Hand, mehr oder weniger jedenfalls. Als nächstes werden dann im Niemandsland noch ein paar Fotos gemacht bevor wir dann offiziell über die „Indian-Myanmar Friendship“ Brücke auf der gleichnamigen Road überqueren und auf der anderen Seite sehr freundlich von den Myanmarischen Grenzbehörden in Empfang genommen werden. Mit Hilfe der Agentur sind alle Formalitäten ziemlich schnell erledigt. Von den 4 Italienern ist übrigens noch immer nichts zu sehen, inzwischen ist es bereits 11:00 Uhr. Gerade als wir uns alle wieder auf`s Bike schwingen und die Autos startklar machen wollen kommen die Italiener mit Oliver im Schlepptau am Zoll Büro an. Wir fahren erst mal weiter in die nächste Stadt und werden dort auf sie warten. Während sie jetzt den Papierkram erledigen besuchen wir unseren ersten Markt in Myanmar. Eins fällt mir und auch den anderen dabei sofort auf, alle hier sind extrem freundlich, lächeln eigentlich immer und es liegt nicht alles voller Müll wie das in Indien leider so oft der Fall ist. Nach dem dann endlich um etwa 12:30 Uhr alle beisammen sind gehen wir in`s nächste Lokal und stärken uns ein wenig, dabei lernen wir dann auch noch Mister Tun kennen, er ist unser Tourguide! Das Restaurant war gut nur das sie einen ausgewachsenen Bären in einem Käfig halten, damit war ich nicht so ganz einverstanden aber ändern kann ich es leider nicht. Nach der kurzen Vorstellung und der ersten kleinen Mahlzeit im neuen Land geht es wieder ab auf`s Bike und weiter bis zum ersten Tagesziel. Am Anfang hatten wir befürchtet das wir alle in einem großen Konvoi durchs ganze Land fahren müssen und wir Motorräder uns der Geschwindigkeit des Trucks anpassen müssen, ich habe da so meine Erfahrungen in Pakistan gemacht. Bei dieser Agentur läuft das anders, wir bekommen die Richtung und das Ziel und an den Punkten wo wir Abbiegen müssen werden wir dann bereits erwartet. So kann jeder sein eigenes Tempo fahren und auch ein paar kleine Pausen sind drin. Schon auf den ersten Kilometern in Myanmar fällt uns allen auf wie freundlich und herzlich hier sind. Überall treffen wir auf fröhlich Lächelnde Menschen die uns zuwinken. Wieder einmal eine völlig andere Welt, so komplett anders als Indien. Dank der drei stündigen italienischen Verspätung am Morgen erreichen wir unser Tagesziel erst nach Einbruch der Dunkelheit. Ich kann mich nicht mal mehr an den Namen der Stadt erinnern aber ich weiß noch das wir fast alle verzweifelt nach einem Geldautomaten gesucht haben. Der einzige der keinen brauchte war mein Oliver, der Typ mit dem ich mir ein Hotelzimmer teile. Er hat zwei Tage vorher in Imphal (Indien) ein paar Leute getroffen die gerade den Trip aus der anderen Richtung gemacht haben, also von Thailand nach Indien durch Myanmar gefahren sind. Er hat einfach all ihre Geldreserven getauscht und uns damit schon beim Mittagessen aus der Klemme geholfen. Ohne ihn hätten wir alle erst mal bei einem Geldwechsler zu einem relativ ungünstigen Kurs wechseln müssen. Am ersten Abend sind wir dann doch alle ziemlich geschafft, wir suchen uns noch eine Kleinigkeit zum Abendessen, empfangen die Telefonkarte die uns die Agentur bereit stellt, trinken noch ein oder auch zwei Bier und sind spätestens um 22:00 Uhr völlig fertig im Bett. Morgen Früh soll um 08:00 Uhr Abfahrt sein, wie gemerkt, soll!

Am nächsten Morgen klingelt um 06:30 Uhr der Wecker, das Geräusch das ich außer dem noch höre verheißt nichts gutes, heftiger Regen prasselt auf das Dach und es donnert heftig. Oh Mann, das fängt ja wieder gut an aber es hilft ja nichts, zusammenpacken, alles wieder runter schleppen und dann erst mal ab zum Frühstück. Der Frühstücksraum liegt natürlich außerhalb des Hauptgebäudes so das wir erst mal alle durch den Regen laufen müssen um unser gemeinsames Frühstück einzunehmen, das ist übrigens inclusive. Ach so, sagte ich gerade alle? Damit meine ich alle bis auf unsere 4 Italiener, die lassen sich mal wieder viel Zeit und warten bis der Regen fast aufgehört hat. Dann erscheinen sie geschlossen zum Frühstück, es ist inzwischen 07:45 Uhr! Alle sind fertig mit Frühstück und haben ihr Gepäck bereits davor in die Lobby gebracht, das war den vieren wohl doch zu früh, sie meinten wohl es reicht wenn sie es schaffen bis 08:00 Uhr am Frühstückstisch zu sitzen, gemütlich zu speisen und sich danach um den Rest zu kümmern! Unglaublich, es stört sie auch nicht im geringsten das der Rest von uns inzwischen das Gepäck auf die Motorräder gepackt hat und abfahrbereit ist. Ich habe allerdings meine zwei großen Packtaschen bereits gestern verteilt. Die mit dem Zelt und dem Schlafsack liegt bei Anna und Everisto im Truck und die andere ist bei Manuel und Chucky im Ford Transit. Nichts desto trotz können weder Brian und Jenny noch Oliver und ich glauben was hier gerade wieder passiert. Es hat inzwischen aufgehört zu regnen, wir sind aufgerödelt und stehen mit unseren Maschinen Abfahrbereit auf dem Hof, komplett in die Heißen Klamotten gepackt, es ist 08:30 Uhr und die 4 italienischen Reisekameraden spazieren seelenruhig an uns vorbei, gehen auf ihre Zimmer und fangen JETZT an zu packen! Wow, diese ruhe möchte ich haben, auch der Rest von uns schaut sich dem Treiben fassungslos zu. Jetzt wissen wir wieso sie gestern nicht pünktlich an der Grenze waren, sie wollten es wohl einfach nicht, dann hätten sie wohl einen Wecker stellen müssen. Brian ist wirklich sauer, er macht den Vorschlag das wir uns an die beiden Autos hängen und erst mal zum Geldautomaten fahren, keiner von uns will noch eine halbe Stunde hier warten. Gesagt getan und wir fahren die drei km bis zum einzigen Geldautomaten der Stadt. Ich laufe voller Vorfreude mit gezückter Kreditkarte auf die Glastür zu hinter der sich das Objekt meiner Begierde verbirgt, der Geldautomat, gefüllt mit Myanmarischer Währung. Zu meinem Entsetzen ist diese Tür verschlossen und es ist nirgendwo ein Öffnungsmechanismus zu finden den ich mit meiner Kreditkarte auslösen könnte. Auch das etwas kräftigere rütteln an der Tür führte nicht zum gewünschten Erfolg aber immerhin öffnet sich die Tür bei der dazugehörigen Bank und ein Wachmann erscheint auf der Straße. Mit etwas Hilfe von Mister Tun finde ich heraus das hier in der Stadt der Geldautomat erst um 10:00 Uhr öffnet??? Mein Hinweis das die drei großen Buchstaben über der Glastür ATM eigentlich All Time Money bedeuten wird nur mit einem Lächeln erwidert. Na ja, Oliver hat zum Glück noch Reserven. An der nächsten Tankstelle machten wir dann unsere ersten Erfahrungen mit dem hier üblichen Abrechnungssystem in Gallonen. Eine Gallone ist gleich 3,785 Liter und hier ist es wohl üblich vorher zu sagen wie viele Gallonen man denn haben möchte und dann wird auch ganz genau diese Menge abgerechnet, ob man sie nun wirklich braucht oder  nicht. Ich muss sagen ohne die Hilfe unserer Guids wäre das Ganze ein ziemliches Desaster geworden. Nach einigem hin und her haben wir dann herausgefunden das man auch einfach eine Summe sagen kann die dann in den Tank gefüllt wird. Inzwischen haben es übrigens auch die Italiener geschafft das Hotel zu verlassen und gesellen sich an der Tankstelle zu uns, alle bis auf Alex füllen ihre Tanks, der hat es jetzt plötzlich eilig und fährt ohne zu tanken weiter, vorbei am Auto der Guid`s einfach immer der Nase nach, seltsam diese Italiener.

Heute geht es über die Berge im Norden bis nach Baghan, das sind etwa 400 km, das Wetter ist Klasse, die Landschaft super und es macht mal wieder richtig Spaß über die kleinen Straßen zu Kurven. Wieder kein Konvoi, jeder kann so fahren wie er mag, das ist genau das richtige für uns. Die meiste Zeit fahre ich mit Oliver mehr oder weniger zusammen. Er hat mit seiner kleinen 250er XL so in etwa die gleiche Reisegeschwindigkeit wie ich.

In Myanmar herrscht übrigens wieder Rechtsverkehr, nach etwa 6 Monaten Linksverkehr wieder eine kleine Umstellung. Kurios ist allerdings das die meisten Busse die hier unterwegs sind die Türen auf der linken Seite haben, das heißt die Fahrgäste steigen meist mitten auf der Fahrbahn ein und aus.

Unsere „lose Formation“ trifft sich immer mal wieder zu kleinen Pausen, meist an wichtigen Kreuzungen. Bei der kleinen Mittagspause befestige ich die Flagge von Myanmar, die wir von der Agentur bekommen haben, an meiner Honda. Ach ja, sagte ich gerade das wir uns alle bei Mittagspause getroffen haben? Natürlich fehlt ein Motorrad, Alex und Teresa sind nicht da! Sie sind mitten im Nirgendwo verschollen und werden dank der bereit gestellten Telefonkarten wieder auf den rechten Weg gebracht und nach etwas über einer Stunde Mittagspause für uns kommen sie auch an. Endlich kann es weiter gehen! Oliver und ich tanken Vorsichtshalber gleich an der nächsten Tankstelle noch einmal nach, wer weiß schon wann die nächste Tankstelle kommt während der Rest an uns vorbeibrettert. Weiter geht es bei herrlichem Wetter über die Berge durch kleine Dörfer mit immer freundlich Lachenden Menschen. Mehr oder weniger bleiben dieses mal auch wir Motorräder zusammen, was mich ehrlich gesagt doch ziemlich wundert denn normalerweise brettert Alex mit seiner 1200er GS gerne an allen vorbei, macht dann wieder irgendwo eine kleine Pause und überholt dann wieder alle, dieses mal bleibt er seltsamerweise ziemlich dicht bei allen anderen. Der Grund wird ziemlich schnell klar, ihm geht der Sprit aus! Ich kann es einfach nicht glauben! Am Morgen nicht tanken, verfahren, die nächste Tankstelle auch nicht genutzt und jetzt mitten in den Bergen zeigt ihm sein Bordcomputer an das er noch für 25 km Benzin hat!! So ….. kann man doch gar nicht sein! Zum Glück hat Brian immer eine kleine Notreserve dabei und Hilft ihm mit zwei Litern aus der Klemme. Wenig Hilfreich fand ich den Versuch von Thomas der mit seinem Telefon von unseren Guid wissen wollte wie weit es denn bis zur nächsten Tankstelle ist. Er kann allerdings nicht sagen wo genau wir uns gerade befinden, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, woher soll der arme Kerl am anderen Ende der Leitung denn wissen wie weit es bis zur nächsten Tankstelle ist? Italienische Logik. Am Ende war die ganze Aufregung umsonst denn einfach den Berg runter und zwei Kurven weiter war die nächste Tankstelle. Hier nutzt sogar Alex die Gelegenheit, dann brettert er wieder in alt gewohnter Art und Weise davon!

Den ganzen Nachmittag hindurch wird gefahren, das ist mit der Zeit schon ganz schön anstrengend. Am späten Nachmittag treffen wir uns noch einmal alle, dieses mal wirklich alle zu einer kleinen Pause. Bis nach Baghan sind es jetzt etwa noch etwa 100 km, das heißt wir kommen wieder erst in der Nacht an. Oliver und ich fahren in gewohnt gemütlicher Weise dem Rest der Truppe hinterher, die Wegbeschreibung war eigentlich eindeutig, immer gerade aus bis ich an der nächsten Kreuzung stehe, dort geht es dann rechts, so lauteten die Instruktionen. Kurz nach Sonnenuntergang stoppen uns plötzlich Anna und Everisto, die beiden haben ihren Truck neben der Straße abgestellt und werden hier übernachten, es ist ihnen einfach noch zu weit und der Tag war auch schon lang genug, wir sitzen jetzt mehr oder weniger seit 10 Stunden auf den Kisten oder hinter dem Lenkrad. Mit dem großen Truck ist das natürlich noch mal eine andere Nummer und sie können ja praktisch überall schlafen. Erstaunt sind wir allerdings über die Information das wir beiden die ersten Motorräder sind die hier vorbei kommen, eigentlich müssten wir die letzten sein, hier stimmt doch etwas nicht! Entweder sind wir falsch gefahren oder alle anderen, da die beiden Spanier mit ihrem Truck auch hier sind, wir den Instruktionen des Guid`s gefolgt sind und nebenbei beide noch mit Handy navigieren sind wohl alle anderen irgendwo falsch abgebogen. Wir fahren also weiter, wir sind richtig, gestoppt werden wir dann von einem Anruf von Mister Tun, wir sollen warten bis er bei uns ist. Das passt uns beiden natürlich überhaupt nicht, wir wollen endlich Feierabend haben aber nach etwa 5 min warten ist das Auto dann da, mit allen anderen Motorrädern im Schlepp, alle sind Brain gefolgt und der ist immer der Nase nach gefahren und dabei ein mal falsch abgebogen.  Was für ein Tag! Den Rest des Weges bis zum Hotel bleiben wir dann geschlossen hinter dem Auto, na ja, fast geschlossen, natürlich überholen alle drei Italiener immer wieder den Wagen, es geht ihnen wohl zu langsam aber Brian kann Nachts nicht mehr so gut sehen und so müssen sie sich eben auch etwas anpassen. Gegen 21:00 Uhr kommen wir dann endlich am Hotel an und beziehen unsere Zimmer. Die Hotels in denen wir untergebracht sind übrigens die besten die ich seit Beginn meiner Reise bewohne. Ich genieße das erste mal den Luxus einer Klimaanlage, wow, daran kann ich mich gewöhnen. Die Betten und Matratzen sind nicht mehr die alt gewohneten Holzpritschen sondern bequem und weich und diese Hotel hat sogar einen Swimmingpool. Respekt, schnell die Klamotten auf`s Zimmer bringen, ein oder zwei Bier besorgen und rein in den Pool, ein herrliches Gefühl nach diesem etwas turbulenten Tag. Morgen wird nicht gefahren, Stadtbesichtigung steht auf dem Plan, um 09:30 Uhr ist Abfahrt, mal sehen ob das klappt.

Es klappt natürlich nicht, der Bus steht pünktlich bereit alle sitzen pünktlich um 09:25 Uhr im Bus, dieses mal war Valerio sogar der erste, es fehlen also nur noch drei Italiener. Alex erscheint so gegen 10:00Uhr, Teresa kommt gar nicht mit und um 10:10 Uhr erweist uns seine „Mayest Sir Thomas“ auch die Ehre seiner Anwesenheit. Ich kann es wieder nicht glauben wie er in aller Seelenruhe erst sein T-Shirt ausschüttelt und dann ganz gemütlich herunter spaziert kommt, völlig egal wie lange der Rest schon auf Ihn wartet, nur auf Ihn! Endlich kann es los gehen, wir beginnen unsere Stadtführung mit einem Besuch auf dem Markt, Brain besorgt sich hier eine Landkarte damit er sich nicht wieder Verfährt, der Rest ist eigentlich wie auf jeden anderem Markt auch, nichts Besonderes und nach 30 Minuten ist bereits wieder Abfahrt. In Baghan gibt es etwa 36 Quadratkilometern über 2000 verschiedene Tempel und Stuppas, es ist eine der größten archäologischen Stätten in Südostasien.

Am Vormittag besichtigen wir noch einen der wichtigsten Tempel bevor wir nach einem kleinen Mittagsmahl zurück zum Hotel fahren und zwei Stunden Siesta machen, heute ist es richtig heiß geworden, etwa 35 Grad sind es und ich verbringe die zwei Stunden im Pool! Am Nachmittag geht es dann weiter zum nächsten Tempel, dieses mal ist allerdings nicht das innere des Tempels das Interessante sondern die Aussicht die von oben über die Landschaft hat, unglaublich schön, den Sonnenuntergang genießen wir dann auf einem Boot auf dem Irrawaddy.

Doch damit war dieser Tag noch nicht beendet, wir wurden von unserer Agentur zu einem Abendessen mit traditionellem Puppenspiel eingeladen. Super, eigentlich hatten wir nur Frühstück inclusive, ich kann Osuga Myanmar Travels & Tours nur weiter empfehlen. Den Tag beschließen wir dann mit einem kühlen Bier im Swimmingpool. Morgen früh soll es um 08:00 Uhr weiter gehen, nächstes Tagesziel ist die alte Königsstadt Mandalay. Meine kurzer Zwischenruf das dies 07:00 Uhr für die Italiener heißt wurde von fast allen begeistert aufgenommen. Ob es auch geklappt hat erfahrt Ihr im nächsten Bericht.

3 Gedanken zu „Myanmar, ich bin da!

  1. Hi Alter,
    bin wieder begeistert von deinem Bericht. Klasse Gegend muss ich neidvoll bescheinigen. Ich habe meine Ziele wieder in die Ferne verschieben müssen nach dem mein lieber Nachkomme mir eine Rechnung über 2.541,-€ Inspektionskosten auf den Tisch gelegt hatte und nur 127,-€ auf dem Konto hatte.
    Ich habe meiner Susi nun eine Griffheizung spendiert und im 1.000.000 Versuch nun auch den rechten Sturzbügel richtig fest bekommen, mit brachialer Gewalt eine Brechstange hat es gerichtet. Ansonsten ist mein Urlaub zu Ende und ich muss wieder ran an die gleiche schöne Schei… . So werde ich den August mit Arbeit zubringen um am 31.08. zum Lehrgang fahren. Na mal sehen was das werden tun wird.
    Habe im Urlaub was unglaublich doofes gemacht Küche und Korridor mit Flüssigtapete hergerichtet. Wenn dir jemand Flüssigtapete als Toll vorschlägt – schlage ihn und wenn er fragt warum, schlage ihn noch mal, denn das Zeug ist der letzte Sch.. vor dem Herrn. Solltest du bei der Verarbeitung keine Erfahrung haben wie ich, dann kann man mit dem Zeug sein persönliches Waterloo erleben. Aber Ende Gut alles Gut die Pampe ist an der Wand und an der Decke und jetzt nach 5 Tagen auch richtig trocken. Die Bude ist wieder eingeräumt und der Familienfrieden ist zurück. Leider ist der Urlaub auch zu Ende und die alltägliche Plackerei geht wieder los. Ich hoffe vor dem Lehrgang noch mal zum Klettern zu kommen und ein oder zwei Tage in Sachsen zu verbringen.
    So bis die Tage
    Steffen

    • Mensch Steffen,
      danke, ja, war wieder mal eine völlig neue Welt und ich bin wirklich froh das ich mich entschieden habe durch Myanmar zu fahren und nicht von Kathmandu nach Bangkok zu fliegen. War wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Es fasziniert mich immer wieder aufs neue wie sich die Dinge plötzlich verändern können. Da fährt man einfach nur über eine Grenze und steht plötzlich in einer völlig neuen Welt, keine 2 km hinter dir war alles noch total anders, das ist richtig Spannend und das liebe ich wirklich. Hat so etwas von einem kleinen Abenteuer und meine kleine Honda hält auch tapfer durch, Respekt vor der kleinen. Ich hab ihr in den letzten Wochen aber auch das eine oder andere Verwöhnprogramm gegönnt, Bericht folgt!
      Danke fürs treue Lesen und viel Spaß beim Arbeiten!
      Gruß Tino!

  2. Hallo Tino,

    hast du den Monsun überstanden, da hört man ja schlimmes aus den Nachrichten.

    Steffen

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