Zum zweiten mal über die Karpaten!

Bereiste Länder:   Rumänien

Gefahrene km:        5049

Stürze/Umfaller:   Die Honda ist mal wieder nach rechts Umgefallen

Schäden/Pannen:  Neue Zündkerze für die BMW

Heute Morgen sind wir relativ früh von unserem Campingparadies an der Donau aufgebrochen. Das tägliche Aufrödeln unsere Ausrüstung wird immer routinierter und schneller. Alles hat irgendwie seinen Platz gefunden. Schon beim Starten am morgen machte die BMW von Hubert Probleme, irgendwie wollte sie nicht starten und ging im Standgas immer wieder aus.

Weiter fahren und sehen wie weit wir kommen ist immer unsere Devise. Da ich hinter ihm fuhr sah ich das seine Maschiene dauernd Fehlzündungen hat, irgendwann macht das keinen Spaß mehr, an einer Tankstelle bei der nächsten größeren Stadt wollte er dar Sache auf den Grund gehen. Er vermutete das Motorsteuergerät dahinter steckt. Anruf beim ADAC, Anruf bei Alex, der Motorrad guide von Huberts Bruder. Alle wurden informiert und Alex hat uns einen befreundeten Mechaniker aus der Gegend geschickt. Inzwischen hatte Hubert seine BMW wieder einmal halb zerlegt und schraubte sich die Finger wund.

Ich kümmerte ich derweil ein wenig um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens, Internet war zufällig verfügbar und bei der Schrauberei kann ich eh nicht helfen.

Die junge Frau hält ein bissel Sicherheitsabstand, das Bild entstand kurz nachdem sie mit meiner Maschine umgekippt ist. Diesmal war sie schuld!

Die junge Frau hält ein bissel Sicherheitsabstand, das Bild entstand kurz nachdem sie mit meiner Maschine umgekippt ist. Diesmal war sie schuld!

Das neue Hondagirl hält übrigens deshalb soviel Abstand von meiner Maschine weil sie kurz vorher damit umgekippt ist. Bei Hubert war es einfach nur die Zündkerze die defekt war. kaum zu glauben, die hat er erst vor 4000 km eingeschraubt. Hauptsache nichts großes und wir können nach 2 Stunden weiterfahren. Heute ist das Ziel so nahe wie möglich an die Transfagarasan zu kommen, irgendwo übernachten und Morgen früh die Karpaten von Süden her überwinden und dabei ganz viel Zeit und Spaß haben. Wir fanden tatsächlich einen kleinen Campingplatz und gönnten uns eine kleine Hütte.  Internet war auch wieder vorhanden und so wurde wieder einmal bis morgens um 02:00 Uhr Bilder sortiert, umbenannt und an Beiträgen geschrieben.

Unser Quartier für eine Nacht

Unser Quartier für eine Nacht

Am nächsten morgen dann das Highlight,  die Transfagarasan. Etwa 100 Km lang windet sich die gut ausgebaute Straße auf 2042 Meter mit vielen engen Kurven, Wasserfällen und Tunneln. Wieder einmal Fahrspaß pur auch wenn ich langsam Angst habe das sich meine Reifen bald auflösen.  Vom Profil ist da fast nichts mehr zu sehen und ich bin froh das es nicht regnet.  Wer mal mit dem Motorrad nach Rumänien kommt der muss einfach die beiden Pässe fahren ansonsten verpasst er wirklich die schönsten Strecken Europas, zumindest hat das „Grip“ behauptet und dem kann ich nur zustimmen.  Das war aber wirklich der letzte Pass für meine Reifen, ich hatte den Tipp bekommen das man günstig Reifen im Internet bekommen kann die dann innerhalb von 24 Stunden  geliefert werden. Man benötigt nur eine richtige Adresse.  Also fahren wir bis zur nächsten größeren Stadt, Brasov ist unser Ziel das wir auch gegen 19:00 Uhr erreichen.

2 Gedanken zu „Die Transfagarasan

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