Bereiste Länder:   Bulgarien

Gefahrene km:      6275

Stürze/Umfaller:   –

Schäden/Pannen:

Jetzt bin ich also erst einmal alleine. Der Plan sieht vor schön langsam am Schwarzen Meer entlang in Richtung Süden zu ziehen. Erst mal weg aus Varna, zu teuer und zu viel Rummel! Etwa 30 km südlich von Varna finde ich durch Zufall den Kamicha Nationalpark. Ein wunderschöner breiter Sandstrand, keine Partymeile, ein kleiner Campingplatz und wirklich viel Ruhe, ein Paradies wie ich finde. In der Nähe gibt es zwar einige Hotels und einen Sportpark aber alles ist wesentlich ruhiger als in Varna und vor allem Kostet es auch nur die Hälfte. Hier machen eigentlich die Bulgaren Urlaub wie mir scheint. Da das Wetter auch noch mitspielt bleibe ich hier gleich mal 2 Tage.

Es auch eindeutig zu Erkennen das hier früher mal richtig was los gewesen sein muss. Das ganze Areal war wohl mein ein Campingparadies. Viele Bungalows und kleine Ferienhäuser werden zwar noch genutzt aber vom großen Campingplatz mit all seinen Stellflächen, Restaurant`s und sanitären Einrichtungen sind nur noch Reste zu erkennen.

Am Tage meiner Abreise erzählt mir der Zeltplatzbesitzer das nächste Woche genau hier ein großes Motorradtreffen  stattfindet, na toll, ich bin also genau eine Woche zu früh da. Die Vorbereitungen habe ich schon gesehen, die Kühlschränke und Zapfanlagen wurden am Morgen meiner Abreise angeliefert aber noch 4 Tage bleiben ist keine Option für mich. Ich überlege eine große Runde durch Bulgarien zu fahren und dann einfach Mittwoch oder Donnerstag zurück zu kommen aber das entscheide ich noch. Erstmal geht es runter nach Burgas. Im Gegensatz zu Varna scheint mir Burgas wesentlich ruhiger und natürlicher geblieben zu sein. Einen Campingplatz ca. 20 km südlich habe ich mir ausgesucht aber als ich wieder einmal auf einer kleinen Nebenstraße ganz in der Nähe des Strandes gefahren bin und mitten im Wald einige Zelte gesichtet hatte war der Plan sehr schnell geändert. Wasser und Brot im Dorf holen und einfach mit dem Zelt dazu stellen. Gesagt, getan und was soll ich sagen, Bulgarien ist genau so gefährlich wie Rumänien. Auch hier wurde ich von meiner täglichen Aufgebe, dem Tagebuch schreiben, weggerissen und einfach wieder einmal Eingeladen. Diesmal war es allerdings keine Gruppe Partyhungriger Jugendlicher sondern 4 nette Damen mit einer Tochter die mich zu sich eingeladen haben.  Lagerfeuer, Himmelslichter, Essen und Trinken und zum Schluss sogar noch Musik von einem Didgeridoo und das obwohl ich noch so weit weg von Australien bin. Wieder einmal ein sehr schöner Abend mit netter Unterhaltung und nicht zu vergessen auch wieder lecker Essen.

Da ich mal wieder einen ganzen Stapel Postkarten loswerden wollte und die Post hier ihre wohlverdiente Mittagspause machte habe ich mich einfach mal ein wenig im Örtchen umgeschaut und ein paar recht interessante Fotos gemacht wie ich persönlich finde. Auch dieses kleine Örtchen am Schwarzen Meer (der Name ist mir entfallen) ist ein Touristenort aber ohne den Riesenzirkus von Varna!

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